Dienstag, 17. November 2009

Etherpad is fun

Mehr bleibt nicht zu sagen. Aber so ganz ohne Begründung will ich die Überschrift nicht stehen lassen. Was Etherpad ist, brauche ich aus diesem Kurs niemandem mehr erklären. Wie man damit umgeht auch nicht. Aber warum ist Etherpad toll? Was lässt sich damit machen? Und warum bin ich davon so begeistert? (die letzte Frage widme ich der Kati ;-))

Eine kurze Antwort auf alle drei Fragen ist: Ich spare mir damit jede Menge Mail-Verkehr.

Eine längere Antwort ist: Etherpad ermöglicht es mir, einerseits, gleichzeitig mit Kollegen an einem Text oder Dokument zu arbeiten. Jeder, der schon mal über räumliche Distanz, kollaborativ an einer Arbeit geschrieben hat, weiß diesen Vorteil zu schätzen. Andererseits bleibt das Dokument ja bestehen und jeder kann jederzeit etwas daran ändern oder erweitern. An dieser Stelle könnte man auch auf Wikis zurückgreifen, aber mein Motto ist: Keep it simple.

Kommen wir zum praktischen Teil: Zu was habe ich Etherpad bisher gebraucht?
  • Planung / Brainstorming. Zusammen mit Skype erhält man einen mächtigen Ersatz für die Vis-a-Vis-Kommunikation, wenn nicht sogar noch besser: Schließlich hat man ein Dokument, auf dem sich alle Ideen wiederfinden (OK, man kann natürlich auch Vis-a-Vis im Etherpad Notizen machen, in der Regel sitzt man im Café aber mit Block und Kuli). Die Themenfindung für unsere Seminararbeit fand heuer fast exklusiv über die Skype-Etherpad-Kombination statt.
  • Literaturverzeichnis / Gliederung. Wieder ein Thema für Arbeiten (das lässt mich langsam denken, dass das Etherpad hauptsächlich für's Arbeiten gedacht ist). Wenn man gemeinsam an einer Arbeit schreibt, kann man so das gemeinsame Literaturverzeichnis oder die Gliederung aktuell halten, ohne im Nachhinein alles müshsam zusammenpicken zu müssen. Nicht notwendig, aber sehr elegant.
  • Korrekturlesen. And again: Arbeiten. Jeder, der schon einmal einen längeren Text geschrieben hat - also wirklich jeder - weiß, dass man am besten jemanden drüber lesen lässt, bevor der Schrieb ins Druckwerk kommt. Nicht immer hat man einen WG-Bewohner oder Nachbarn zur Hand oder es muss schnell gehen. Im Etherpad kann man sich die Verbesserungen auch gleich eintragen lassen und ratzfatz weiterarbeiten. Bisher: Gute Hilfe.
Das war es fürs Erste von mir und dem Etherpad.

Aber wie sieht es mit euch aus? Hat Etherpad eure Arbeitsweise beeinflusst? Falls ja, was hat sich geändert? Wie nutzt ihr Etherpad? Benutzt ihr ähnliche Tools? (bitte in die Comments) Und konntet ihr schon Leute für diese Art zu Arbeiten begeistern?

1 Kommentare:

  1. Ich kann auch dir nur zustimmen, gerade zu Brainstorming-, Planungs- und Anmerkungszwecken ist Etherpad wegen der stationären Hardware-ungebundenheit eine Wucht! Allein für das Kennenlernen dieses Dienstes hat sich der Kurs schon ausgezahlt! Toller Blog übrigens, find ich serh schon gestaltet udn übersichtlich aufgebaut!
    Gruß

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