Deswegen benutze ich Netvibes.
Was ist Netvibes eigentlich? Ich sehe die Seite gerne als persönliche Zeitung, die ich mir selbst zusammenstellen kann - in Inhalt und Layout. Dazu stehen mir eine Vielzahl von Widgets (kleine Programme, die ihren Content aus anderen Seiten beziehen) und Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung:
Meine Startseite soll das Wetter von Salzburg anzeigen? Kein Problem.
Ich möchte die Top-News von Spiegel-Online erfahren? Ist gleich daneben.
Netvibes soll mir E-Mails dreier verschiedener Accounts anzeigen? Logo.
Das erste, was ich nach dem Aufstehen lesen will, ist der eTeaching-Feed? Geschenkt!
Genug gequatscht - wie funktioniert Netvibes jetzt eigentlich? Es gibt sicher einige Tutorials im Web, aber ich wärm die Suppe gerne noch einmal auf. Folgt mir!
Gehen wir auf die Netvibes-Homepage, dann sehen wir schon den Standard-Vorschlag für ein Netvibes-Layout, mit Wetter, ein paar News-Feeds und einem Widget um E-Mail-Konten anzumelden. Ohne uns registrieren zu müssen, können wir hier bereits die einzelnen Fenster herumschieben. Probieren wir das gleich mal aus, indem wir ein Fenster an der Titelleiste packen und an einen anderen Platz ziehen:

Geschafft! Damit arrangiert man sich den Bildschirm. Wichtige Feeds sollen weiter oben erscheinen? Einfach hochziehen, schon ist er da. Nun abonnieren wir einen Feed:
Links oben sehen wir einen Button, der uns empfiehlt: "Inhalte hinzufügen". Draufklicken. Nun können wir uns vorgefertigte Feeds oder Widgets anzeigen lassen, entweder nach Kategorien oder Beliebtheit sortiert. Natürlich fehlt auch keine Suchfunktion. Wir wollen aber einen Feed abonnieren, deswegen klicken wir auf "Feed hinzufügen" und geben die Adresse des Feeds in das Formularfeld ein.
Nun erscheint ein kleines Fenster, das uns den Feed in unser Netvibes einfügen lässt. Das tun wir auch gleich:
Wenn man den Feed das erste Mal hinzufügt, erscheinen nur die Überschriften. Unter "Bearbeiten" können wir die Anzeigeoptionen unseren Bedürfnissen anpassen.
Wo wir gerade vom Anpassen sprechen: Natürlich kann man auf Netvibes noch mehr tun, als Feeds abonnieren und herumschieben (sonst könnten wir auch gleich einen Feedreader benutzen). Netvibes erlaubt es uns, verschiedene Tabs mit eigenen Inhalten zu erstellen. Ich selbst sehe das, wie Zeitungsseiten, die ihre eigenen Ressorts haben. Das Layout kann man auch selbst für jede Seite festlegen und, mit der Spaltenzahl, der Bildschirmbreite anpassen. Darüber hinaus können wir aus vielen Designs wählen (oder unser eigenes Design entwerfen) und die Seite noch mehr unserem Geschmack anpassen.Wenige Klicks später ist unsere erste Netvibes-Seite auch schon eingerichtet: Wetter, Feeds, Spiegel-Online, Facebook, Flickr - alles auf einen Blick. Wer braucht da noch Zeitungen? Oder Feedreader? ;-)

Und wenn man ein wenig am Layout, den Designs und dem ganzen Rest spielt, erhält man irgendwann eine Seite, die einem selbst gefällt und gerne besucht. Hier eine Beispielseite, die für eTeaching ausgelegt ist (OK, das Wetter müsste nicht rein):



Ja, mein Laptop-Bildschirm hat wirklich diese Auflösung ;-)
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