Inhalt des (heute etwas längeren) Beitrags:
- Web 2.0 Tools aus dem Kurs
- Web 2.0 Kurs von mir
- Das Tutorial-Wiki
- eLearning 2.0
- Urheberrecht
- E-Portfolios
- Ausblick
I can has web 2.0 tools...
Der Kurs begann mit einigen Tool-Sessions - soweit nichts besonderes möchte man meinen: "Schließlich kenne ich mich eh recht gut aus im Web", dachte ich mir. Was ich nicht ahnte war, dass ich dann tatsächlich viele neue Dinge für mich gelernt und mitgenommen habe. Aber Schritt für Schritt...
Ich erinnere mich an den ersten Lehrveranstaltungs-Termin, als ich PortableApps kennengelernt habe. Gut, gehört hatte ich schon einmal davon - dasselbe bei Delicious oder Blogger: "Kennt doch jeder, nur muss ich das gleich nutzen?" Und umso überraschter war ich, als ich gemerkt habe, dass ich tatsächlich einen Nutzen für diese Tools hatte:
- Die PortableApps sind seither ein Dauergast (mit Jahreskarte und Stammplatz) auf meinem USB-Stick. Ich war von Anfang an ein Fan des mobilen Firefox - die wichtigsten Bookmarks immer dabei zu haben ist einfach priceless. Gut, mittlerweile habe ich meine Lesezeichen auch in die Cloud geschoben, doch das schmälert den Wert des Browsers nicht. Auch der Rest des Programm-Pakets ist gut: viel nützliches und manches ist einfach nice to have.
- Delicious hat mein Bookmarking-Verhalten nicht unbedingt revolutioniert, aber immerhin auf angenehme Art entkrampft. Ich erinnere mich noch an Situationen, in denen ich Seiten fand, die zwar cool, aber nicht unbedingt speichernswert waren - schließlich will ich in der Lesezeichen-Zeile Ordnung halten. Mit dem Delicious-Plugin für den Firefox tagge ich die entsprechende Seite mit ein paar Klicks und spare den Platz in den Browser-Bookmarks für meine allerwichtigsten Lesezeichen. Mehr...
- Blogger bzw. das Schreiben eines Blogs allgemein war eine neue Erfahrung für mich. Klar, jeder zweite und dessen Oma blogt heutzutage - aber muss ich bloggen? Die Antwort ist leicht: Ja, ich muss, um mein eLearn-Tagebuch regelmäßig zu aktualisieren. Darüber hinaus ist es interessant, seine Gedanken einer potentiell unendlichen Öffentlichkeit darzulegen. Wenn ich im Sommersemester den Kurs eStudy Skills belege, werde ich auch dafür einen Blog unterhalten, doch dazu später mehr...
- FriendFeed ist die praktischste Anwendung im Web 2.0 überhaupt: Feeds abonnieren, kommentieren, diskutieren - einfach und gut. Ein Tool, das ich selbst noch viel bewerben werde.
- Etherpad (Logo in der Grafik vergessen) ist ein weiteres geniales Tool, das ich immer wieder gerne nutze, v.a. um in Verbindung mit Skype ad hoc "Meetings" zu koordinieren und protokollieren. Mehr...
- Den GoogleReader oder RSS-Reader im Allgemeinen mag ich nicht. Ich bin der Ansicht, dass Feed-Reader v.a. für Mobiltelefone eine sinnvolle Angelegenheit sind. Am PC oder Mac aber gibt es bessere Alternativen.
Das beste am Kurs war für mich nicht zwangsläufig die Vorstellung der genannten Tools, sondern die Neugier für Neues, die in mir geweckt wurde. Twitter, Flickr & Co. waren mir auch vorher ein Begriff, doch jetzt wollte ich es genauer wissen...
- Aber beginnen möchte ich mit Netvibes: Ich nutze den Dienst schon seit gut einem Jahr und finde ihn besser als einhundert Feed-Reader. Auf meiner Netvibes-Seite habe ich Reiter mit Themengebieten eingerichtet, mit denen ich über einen Klick das neueste vom Tage erfahre. Andere Netvibes-Widgets berichten mir vom Wetter, zeigen neue Mails an und erlauben mir den Schnellzugriff auf Social Software. Fazit: Meine personalisierte Online-Zeitung möchte ich nicht mehr missen! Mehr...
- Zu Flickr will ich wirklich nicht viele Worte verlieren. Dass mir die Seite seit Kurzem gefällt hängt vielleicht auch eher mit meiner Leidenschaft für Fotografie und Bildbearbeitung zusammen. Trotzdem eine Pflicht-Erwähnung.
- WordPress habe ich mir schon vor längerer Zeit angesehen, weil mir die Offenheit und die Flexibilität der Blog-Software zusagen. Mangels Webspace konnte ich bisher nur die eingeschränkte Online-Version testen. Für das Sommersemester liebäugle ich damit, mir Wordpress auf eigenem Webspace zu installieren mein eLearn-Tagebuch damit zu betreiben.
- Twitter brauche ich wohl nicht zu erklären - das meine ich ernst - denn dafür haben wir doch dieses Semester ein Twitter-Tutorial entworfen (Vielen Dank hierbei an Kati, Lisa & Lisa!). Den Microblogging-Dienst nutze ich über die Anwendung TweetDeck um brandaktuelle Neuigkeiten oder interessante Links zu meinen Lieblingsthemen zu erhalten (Mein "Twitter-rockt-Moment": Die Apple-Keynotes mit der iPad-Enthüllung am 27. Januar 2010)
Ah, so that's this eLearning we've been talking about all the time...
Ich muss zugeben, das eLearning am Beginn des Kurses ein etwas schwammiger Begriff für mich war: "Irgendwas mit Blackboard und so... von Moodle habe ich auch schon gehört". Mittlerweile habe ich gelernt, welche Unterschiede es zwischen geschlossenen Systemen und eLearning 2.0 gibt - und noch wichtiger, welche Vor- und Nachteile damit verbunden sind. Mehr...Is it right to copy? Creative Commons for the win?
Mit dem Urheberrecht habe ich meine ganz eigene Beziehung, in Form von Webcomics (manche erinnern sich). Natürlich war mir klar, dass man nicht einfach so Fremdmaterial kopieren kann. Doch dass es nicht reicht, einen Link auf den Autor darunter zu setzen, wollte ich zuvor nicht wahr haben. Meine reflektive Auseinandersetzung mit dem Urheberrecht hat mich vorsichtiger werden lassen: Ich gestalte Grafiken nach Möglichkeit selbst und vergewissere mich sonst, ob der Inhalt rechtlich einwandfrei ist. Mehr...
Von E-Bewerbungen und mehr...
Das letzte Kapitel im eTeaching Kurs waren E-Portfolios, mit dem Fokus auf den Service Mahara. Als Hobby-Fotograf bin ich es gewohnt, meine ausbelichteten Fotos in Mappen zu präsentieren - ja, überhaupt kann man sagen, dass mich und meine Arbeit gerne nach außen darstelle. Die Vor- und Nachteile von E-Portfolios haben wir erst kürzlich abgewogen. Ich werde wohl auch in Zukunft E-Portfolios nutzen, um Arbeiten zu präsentieren oder mich zu bewerben. Wichtigstes Kriterium für einen E-Portfolio-Dienst ist dabei die volle Kontrolle über den Zugang zu meinen persönlichen Daten. Mehr...
What's left to say?
An dieser Stelle will ich gar nicht viel wiederholen, es war ohnehin eine sehr lineare Rückschau mit viel Fokus auf den Tools. Ich habe auf jeden Fall einiges aus dem Kurs mitgenommen - da kann sich manches Pflichtfach eine Schreibe abschneiden. Deswegen freue ich mich schon umso mehr auf den Kurs eStudy Skills im Sommer und auf die versprochenen Herausforderungen :-)






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